Green Energy für unterwegs…

Stirnlampe leer, GPS tot, Digitalkamera löst nicht mehr aus?

Horrorvorstellung auf langen Wanderungen! Anstatt kiloweise Batterien durch die Berge zu schleppen, können die Geräte mittlerweile auch von leistungsfähigen Solar Panels unterwegs geladen werden.

Wir hatten das Nomad 7 von Goal Zero zwei Wochen zum Test dabei.

Klein zusammenfaltbar, bekommt man es mit seinen 15 x 26 x 2.5 cm in jedes Deckelfach. Mit 360g ist das kleine Sonnenkraftwerk dazu noch extrem leicht. Die Solarpanele sind rundum mit robustem Cordura geschützt und lassen sich zum Transport wie ein Buch zusammen klappen, damit die Oberfläche der Solarzellen nicht beschädigt werden.

Das Nomad 7 besitzt einen 12V- und einen USB-Ausgang, so dass man die meisten Handys, Smartphones oder MP3-Spieler direkt anschliessen kann.

Das mitgelieferte Guide 10 plus Batterieladegerät bietet die Möglichkeit, vier AA- und AAA-Akkus direkt zu laden oder es dient als Energiespeicher, mit dem in der Nacht oder bei bewölktem Himmel Geräte geladen werden. Im Lieferumfang sind ein Verbindungskabel und ein 12 V Adapter für KFZ-Stromanschlüsse. Somit können die meisten Ladegeräte angeschlossen werden. Auch beim Guide 10 plus überzeugt eine wertige Verarbeitung. Als Gimmick haben Goal Zero neben der On/Off-Position des Schalters noch eine dritte Position spendiert, die für ca. 100 Stunden eine helle LED erstrahlen lässt.

Alles Zubehör lässt sich bequem in einer aufgenähten Netztasche verstauen. Diese bietet auch noch genügend Platz für zusätzliches Equipment und um Handy & Co während dem Ladevorgang unterzubringen.

In der Praxis hat sich das Nomad 7 bestens geschlagen. Der robuste Ersteindruck hat sich bewahrheitet. Als sehr praktisches Detail erwiesen sich die vielen am Rand eingenähten Schlaufen, mit denen Sich das Gerät immer optimal auf Rucksäcken, Zelten oder AUtodächern positionieren ließ. Auch Druckbelastung und Stopfen im Gepäck haben dem Gerät nicht anhaben können.

Die Leistung der etwa 800 Quadratzentimeter Solarzellen ist beeindruckend! Die Monokristallinen Siliziumzellen sollen 6.5-7 V bei einer Effektivität von 17-18 % bringen. Der USB-Ausgang leistet 5V, 0.5 A max. (2.5 W), der 12 V-Ausgang 13-15 V, 0.2 A max. (3 W).

Im Klartext heist das…

Via USB-Kabel lädt das Gerät bei direkter Sonneneinstrahlung ein Samsung Smartphone in 1-2 Stunden komplett. Sobald das Panel aufgeklappt wird, meldet sich das Telefon mit einem freudigen Ton und dem Ladesymbol. Das Gerät kann während dem Ladevorgand problemlos genutzt werden.

Einen Satz Sanyo eneloop Akkus (AA/AAA) schafft das Gerät unter optimalsten Bedingungen sogar in einer guten Stunde, was die Hälfte der vom Hersteller angegebenen Ladezeit ist! Selbst bei 60 % Bewölkung liegen die Ladezeiten noch im Bereich der Angaben von Goal Zero.

Über den KFZ-Adapter können mit entsprechenden Ladegeräten sogar Akkus für SLR-Kameras mit Strom versorgt werden. Tablets, eReader oder GPS-Geräte mit fest verbautem Akku lädt das Nomad 7 laut Goal Zero ebenfalls.

Wir finden, dass Goal Zero mit dem Nomad 7 ein rundum gelungenes Gerät abgeliefert hat. Geringes Gewicht und ein kleines Packmaß bringen große Leistung, um elektronische Kleingeräte am Laufen zu halten. Zusätzlich überzeugt auch der Preis – die Basisversion liegt bei € 99,96 (Solarpanel mit Kabeln) und in Kombination von
Nomad 7 + Guide 10 plus inkl. 4 Akkus kauft man sich für schlappe € 129,95 frei von allen Steckdosen.